Mutti haut ab!

21 Apr

Ist das vorauseilender Gehorsam oder sind das Phantomschmerzen meines Körpers, dass ich jetzt schon nah am Verhungern bin obwohl ich noch normal esse? Der Kloster Ein- und alles-andere-Austritt ist doch erst morgen! 

Dabei weiß ich ja schon vom letzten Jahr, dass eh alles sehr super werden wird. Ich werde fit und aktiv sein. Wenig Schlaf brauchen. Jede Zelle regeneriert und dankt es mit ewiger Gesundheit. Vom digitalen Detox (hasse ich, das Wort, aber wurscht) ganz zu schweigen. Nur halt eben alles ohne Essen. 

Ab dem 3. Tag tritt ein euphorischer Zustand ein, einem gepflegten Damenspitzerl nicht ganz unähnlich. No, schlecht?

Daneben lerne ich noch schreiben (hab den Kurs „Creative writing“ gebucht) und kehre dann inspiriert und hochgesund wieder retour. 

Was Suchtmenschen gut können ist substituieren. Am besten mit Einkaufen. Weil es dazu im Kloster wenig Möglichkeiten geben wird (abgesehen von mobilen Reise-Einlauf-Sets im Fastenshop) war ich heute mit meinem ultrahippen (lt. meiner Definition) Shoppingwagerl noch auf Beutezug: Reiseleselampe, Schreibblöcke mit asiatischen Vögeln drauf. Alles Dinge ohne die das Gelingen einer erfolgreichen Fastenwoche meiner heutigen Auffassung nach nicht ausreichend gesichert werden kann. 

Und was seh ich da: Mein Hippster Einkaufsporsche am Cover eines Buches. Ich habs gewusst! Den Trend kommen sehen. Was heißt sehen, ich hab ihn vielmehr gesetzt, den Trend! Aber apropos sehen, ich wurschtel meine Brille raus um zu sehen worum es da überhaupt geht. Und was lese ich dann: „Mutti baut ab! Wenn Eltern alt werden.“


Jetzt reichts. Mutti haut ab!

PS: Auf dem Foto das Braune hinten mit den schicken Tupfen is mein hippes Teil.

PPS: Ab morgen bin ich offline. Dann is mal a Ruah von mir.

Waiting on a Friend … 

20 Apr

Heute Nacht hab ich geträumt, dass die Rolling Stones in Wien waren und dann haben sie mich gefragt, wo man Essen gehen kann. Nix „schicki micki“ (Achtung: Wortspiel) Sondern „the real Vienna“ wollten sie von mir gezeigt bekommen. No tourist location! 
Da muss dir auch erst mal was einfallen! Mein Tiefschlaf-Ich hat dann den Jungs vorgeschlagen: „Do you know Schrebergardening? It is the very hot stuff in Vienna out now! There are famous restaurants called „Schutzhaus“! 
Verdammt was heißt Schutzhaus auf Englisch? Protection House? Conservation House? 

Lieber nicht, die Stones glauben sonst ich will sie unter Artenschutz stellen und konservieren. 
„He Jungs“, hab ich gesagt, „I show you the Gasthaus Windradl“. Und dann sind wir alle die Steinbruchstraße raufgegangen und beim Ganzen raufgehen habe ich mir Sorgen gemacht, dass kein Platz spontan frei ist. 

Kann ja nicht den Mick Jagger und den Keith Richards am Parkplatz stehen lassen, zwischen all den Nordic Walkern und Joggern. Wenn die Sportler dann fragende Blicke zuwerfen, zuckt der Keith nur lässig mit den Schultern und sagt: „Waiting On A Friend, what else?“
Und wenn nix frei ist, was mach ich dann mit Ihnen? Ristorante Alfredo? Da is immer ausgebucht. China Restaurant Goldener Panda? Ham´ die Stones eh kein Glutamat Problem, Reflux oder so? Kannst auch nicht fragen. 

Ich bin dann aufgewacht. 

Was will mir der Traum jetzt sagen????

Letzte Tankstelle vor …

17 Apr

Letzte Tankstelle vor der Autobahn.Oder besser gesagt vor dem Kloster, in 5 Tagen check ich ein zum Heilfasten. 


Es fühlt sich an wie 1989 in der Disco die auch Sonntag Nachmittags offen hatte. Wo man unentdeckt unter Vortäuschung christlicher Aktivitäten (irgendwas mit Firmung) erste Disco Luft schnuppern konnte. Dann is es langsam dunkel geworden draußen, man hat gewusst man muss jetzt gehen, sonst fliegt der Schwindel auf, hätte aber schon gerne noch geschmust. Mit so jemanden wie Patrik Pacard aus dem Fernsehen, oder dem anderen Patrick, der aus der Anna Ballett Serie. Morten Harket wäre auch ok gewesen. 

F.R. Davids hat gesungen „Words, don’t come easy to meeeee, how can I find a way, to make you see I love you…“ und man hat festgestellt, da is weder ein Fernsehserienheld zugegen, noch wäre sonst ein Angeschwärmter auch nur ansatzweise interessiert gewesen. Und dann hat man aber wirklich gehen müssen, und das wars dann wieder mit den erträumten Abenteuern für lange Zeit. Beim Rausgehen hat man noch gehört wie Madonna grad zum Singen anfängt: „Life is a Mystery, everyone must stand alone…“

Und so fühlt sich das heutige Mehlspeiserl auch an: das letzte süße Abenteuer für längere Zeit.

Kann sich noch jemand an Fanfare erinnern?

7 Apr
Fanfare Bild(Bild: von Facebook Seite @WirwollenFanfareEinStueckWienerBackTradition/zurück)

Oh mein Gott war die gut! Fanfare, gab´s entweder in der braunen oder in der grünen Packung. Keine Ahnung was der Unterschied war.

Fanfare, das waren erstarrte Nachmittage vorm Fernseher. Während die arme, arme Perrine mit ihrem Hund Baron hochdepressiv ihren alten Zirkuswagen über die Alpen schleifte, hat beim Zuschauer die kindliche Heiterkeit ihren Höhepunkt erreicht. Trost und Zuspruch spendeten hier zuverlässig diese kleinen Schokoladerollen: Fanfare!

Die Packung bestand aus 4 Waben zu jeweils 5 Stück. Es galt ein Zeremoniell zu befolgen: zuerst die kleinen runden Außenränder (die „Felgen“) links und rechts abknabbern. Danach die Schokohülle vorsichtig mit den Schneidezähnen abkiefeln. Wenn möglich dabei keinesfalls die zarte mehrlagige Knusperschicht zerstören. Das wäre zu früh!

Als dann auf der langen Reise irgendwann auch die Mutter von Perrine stirbt, kann man sich langsam an die Knusperschicht heranwagen. Ebenfalls ausschließlich mit den Vorderzähen löst man Schicht um Schicht, die sich in mehreren Runden um das innerste schmiegt. Köstlich !

Der Esel, der den ganzen Trauerzug zieht, schafft es auch kaum mehr zum Großvater nach Maraucourt Obwohl das Ziel schon so nah ist!
Man erreicht die freigelegte Nougat-Rolle. Den innersten zart-weichen Kern. Welch ein Traum!
Am Ziel stellt sich heraus, dass der größte Esel allerdings der Großvater von Perrine ist. Ein böser grimmiger Schuft mit rassistischen Tendenzen. Stichwort: Indische Perrine Mutter, die er nie akzeptiert hat. Die Großvaterfigur war vielleicht die mediale Form von Vergangenheitsbewältigung der Serien Autoren aus der Nachkriegsgeneration.
Noch eine Rolle!

Und weil in diesen 80er Jahre Serien das Schicksal nicht nur zugeschlagen, sondern unbarmherzig draufgedroschen hat, wird der Großvater dann auch noch blind! (Oder die Erblindung war eine Nazi-Metapher?)
Noch eine Rolle.

Es war kein Happy End zu erwarten im damaligen Kinderfernsehen, also ist irgendwann auch Baron, der kleine Hund gestorben, Puschel, das Eichhorn ist vom Baum gefallen, Modern Talking haben sich getrennt und das für mich persönlich allerschlimmste dicke Ende: Fanfare wurde eingestellt !!!!!
Nie wieder kam etwas auch nur annähernd an die Köstlichkeit von Fanfare heran.
Nie.

Aber es gibt immer ein Comeback von allem. Thomas Anders (das war der Pocahontas Part von Modern Talking) zum Beispiel startet gerade neu durch. Perrine ist jetzt französische Greenpeace Aktivistin in Indien und Puschel hat sich auf der Reha nach dem Sturz in die Wildgas Martin von Niels Holgersson verliebt.
Happy End für Alle. Nur ich, ich warte immer noch auf das Comeback von Fanfare!!!!!!!!!!!!!!!!

Hier gehts zur: Fanfare Werbung

Enkelkind !!!!

28 Mrz

Mein Problem ist, dass ich immer, wenn ich früh aufstehen muss um irgendwas pünktlich zu erreichen (Zug, Flug, Termin), hochgradig schlecht schlafe. Das fängt beim Einschlafen an und hört beim Durchschlafen auf. Und kommts ma jetzt nicht mit Ratgebern wie „jede Mutti kann schlafen lernen…“ 

So auch heute. Wecker geht um 5. Für meinen Körper ist es 4 und dementsprechend fühle ich mich und schau ich dann schlussendlich auch aus als ich am Bahnhof Graz um 9.30 lande. Oder sagen wir so: der aufblühende Frühling spiegelt sich nicht zwingend in meinen Antlitz wieder…. 

Zum Ausgleich nach so einem langen Tag noch ein abendliches Fußball Kickerl mit dem Kind. Und da passiert es: 

Wir passen hin und her und kommen bei einem Bankerl vorbei wo ein türkisches Elternpaar mit ihrem süßen kleinen ca 2jährigen Buben sitzen. Der kleine Gümüt läuft gleich begeistert auf uns zu und kickt mit. Ich lächle die Eltern freundlich an, die lächeln freundlich zurück. Wir haben gleich eine gute Basis. Dahinter beim Ristorante Alfredo sitzen schon die ersten Gäste im Freien und trinken italienischen Prosecco. Multikulti Urlaubsstimmung in Ottakring! 

Kinder verbinden einen so schnell, auch wenn man sich nicht versteht. Ich sag: „super kleiner Gümüt, toll gemacht“. Und dann will wohl der Gümüt Vater auch was nettes sagen und deutet anerkennend in Richtung meines Kindes, das ganz tolle Fußball Pässe macht und sagt: 

„Super, auch ihr Enkelkind !!“ 

ENKELKIND !!!!!!   

Schlagartig war es Schluss mit der romantischen Völkerverständigung. Was sagt man da drauf? „Sömmörzeit!“ und zuckt die Schultern. 

Oder „Nö Bötöx übrüg!“ und zückt als Beweiss den Sammelpass vom „Total Beauty Botox Budapest“, wo drauf stehen würde, dass die Auffrischungszeit auch schon wieder länger verstrichen ist?

Nur gach fällt einem halt nix ein in so einer Situation, also schaut man nur blöd um sich herum, ob eh keiner in der Nähe war, der das gehört haben könnte. Dann schnell den Ball nehmen und weg dort! Verfolgt vom kleinen Gümüt, der weiter kicken wollte.

Die ärmste Sau in der Lage war aber eh der arme türkische Mann, weil seine Frau hat sofort die Lage überrissen und ihn mehrfach in die Rippen geboxt. Daraufhin ist er mir intensiv wachelnd hinterhergelaufen. 

Und so sind wir dann im lustigen Konvoi die Strasse hinuntergelaufen. Vorne die vermeintliche Oma (ich!) mit dem Kind, dahinter Gümüt, der laut „Ball“ gerufen hat. Und dahinter wiederum der Gümüt Papa, der laut „Tschüldigung“ gerufen hat. 

So und jetzt geh ich schlafen. Ich brauch Schlaf. Viel Schlaf. Güte Nücht!


PS: das Foto hat rein nix mit dem Text zu tun. Das is nur therapeutisch, weil man im Liegen und mit Frühlings-Foto-Filter nicht so Oma mäßig ausschauen kann…

Ein deutscher Exportschlager namens Carola

26 Mrz

Auch der Abreise Tag von so einem Familien Wochenende folgt stets einem gelernten Zeremoniell. Der innerfamiliäre Zeremonienmeister ist hier zweifelsohne meine liebe Schwägerin Carola. 


Erscheinst du am Abreisetag beim Frühstück, sitzt sie ganz bestimmt schon vor dir da und hält bereits sämtliche Check Out Unterlagen für jeden Reiseteilnehmer parat. Da wird dann fleißig kontrolliert wer wieviele Bargetränke hatte und ob die eh alle richtig zugeordnet wurden. Das kann schon verwunderte Blicke nach sich ziehen, wenn du am Frühstückstisch von einem Ende zum Anderen rufst: „ich hab aber gestern sicher nur einen Orgazmuz gehabt! Da kann was nicht stimmen!“ 

Orgazmuz ist unsere neue Entdeckung bestehend aus Baileys, Amaretto und viel Schlagobers. Die Bar Szenerie hat sich offenbar überlegt wie man den Gästen ein kleines frivol verschmitztes Gefühl beim Bestellvorgang vermitteln kann. Mit „ich hätte gerne einmal Sex on the Beach“ erregt man ja heute auch keine Aufmerksamkeit mehr. Da war der „Orgazmuz“ wohl die konsequente Steigerung. Bin schon neugierig was sie nächstes Jahr auf der Barkarte anbieten. „Nachspiel“ vielleicht? Ein Mix aus späten Weinsorten mit Abgang?

„Petting“ fände ich auch einen schönen Cocktail Namen. Der besteht dann aus alten Klassikern neu interpretiert: Malibu Orange vielleicht? Egal. 
Wenn jeder seine Rechnung kontrolliert und für richtig befunden hat, bekommt er von Carola die Spindschlüssel ausgehändigt. Weil bei uns ist auch ein Abreisetag immer noch ein Urlaubstag und ein ausgechecktes Zimmer hat uns noch nie davon abgehalten, sämtliche Hotel Annehmlichkeiten bis zum Abend zu genießen. 
Carola organisiert uns das immer alles rechtzeitig: Zimmer auschecken – Koffer verstauen – Badetaschen raus – Spind einräumen. Sie ist der Organizer der Familie, lange bevor Blackberrys und Smart Phones erfunden wurden. Wenn ich sie mit einer typischen Bewegung beschreiben müsste, wäre das mit einem Haufen weißer Bademäntel stehend an einer Hotel Rezeption, irgendwas checkend und dann Gruppen Anweisungen austeilend. Es gibt glaub ich nix auf diesem Planeten, was die Carola nicht checken kann. Mit einer Coolness und gleichzeitigen Hartnäckigkeit wie es nur unser deutscher Exportschlager tut. 

Diese unglaubliche Zäheit hat sich eh schon früh abgezeichnet: im zarten Alter von 15 Jahren hat sie die Gatten Familie im rumänischen Urlaub kennengelernt und sich in den Schwager verliebt. Ein Jahr später hat sie Deutschland, Elternhaus und Ausbildungsstätte verlassen und ist direkt bei der Gatten Familie eingezogen. Ob jetzt 7 oder 8 Personen auf 85m2 Gemeindebau wohnen, und dann sogar noch „a deitsche“, auch schon wurscht!
Insofern hat mir meine liebe Schwägerin den Weg der Toleranz aufbereitet. Nach einer Deutschen, war meine steirische Herkunft auch keine Eintrittsbarriere mehr. 

Nicht nur dafür, sondern für alles was du für diese Familie und für alle narrischen Mitglieder schon geleistet hast, sei dir an dieser Stelle mal meine allergrößte Hochachtung ausgesprochen!! 

Im Namen von allen kann ich sagen: Danke Carola, du bist die Beste! 

Und Danke für unsere Spindschlüssel!

Die Sache mit der Familientradition…

24 Mrz

Der wichtigste Aspekt an der Familie ist die Familientradition. Eine besondere Tradition der angeheirateten Gatten Familie lassen wir dieses Wochenende wieder aufleben: ungarisches Thermenwochenende. 
Zwischen 2004 und 2009 waren wir 10x in Serie in Heviz. Immer jeweils Anfang November und Anfang März. Immer ein lauter Haufen von Schwagern und Schwägerinnen. Alle heißen mehr oder weniger Kristek. Eine große Freude vor allem für Janosz oder László beim Hotel Check in. Wenn er sagt: „Zimmer Nummer soundso für Kristek“ Und dann ruft der ganze Schwarm „wöchaaaaana??“. Bei der Ausgabe der Gutscheine für den Begrüssungscocktail fragen wir eh nimma, da greift jeder zu was er kriegen kann.

Das Schöne an Traditionen ist, dass es immer gleiche Regeln gibt, an denen man sich orientieren kann. Es wird zB immer das selbe Arrangement ausschließlich und exklusiv über Hofer Reisen gebucht. Reist Hofer einmal nicht mehr, reisen auch die Kristeks nicht mehr, zumindest nicht in die pannonische Tiefebene.

Nach dem ersten Teil unserer beschwerlichen Anreise, der ca 1stündigen Autofahrt von Wien weg, brauchen wir dann eh schon gleich nach Grenzübertritt dringend eine Pause. Dazu wird IMMER im „Tercia“ gerastet, einem ungarischen Restaurant bekannt für seine verkehrsgünstige Lage an der Hauptstraße. In der Mitte gehst du die Stufen rauf ins Lokal, rechts runter kommst du in den Schönheitssalon Gold, link hinunter gehts zum Zahnarzt. 


Im Tercia wird geschlossen Beef Tartare bestellt. Und immer bringen sie zuwenig Toastbrot und immer muss es nachbestellt werden und dann sitzen wir alle vor unserem rohen Fleisch und warten auf den Toastbrot Nachschub. Die Hauptspeise steht dann zur freien Verfügung quasi, da darf man Individualität zeigen. Bei der Nachspeise „isst“ man sich dann aber wieder einig: ungarisches Nationalgericht Maronireis mit Schlagobers. 


Ich hab heute die Tradition kurz ins Schwanken gebracht, weil ich mir zum Beef Tartare einen weißen Spritzer dazu bestellt habe. Da waren gleich zahlreiche Kristek Augen verwundert auf mich gerichtet: „wos jetzt scho???“ 

Zum Glück haben wir mit der Tante Maria diesmal eine neue Teilnehmerin mit an Board, die mich diesbezüglich unterstützt und sich auch einen weißen Spritzer bestellt hat. Die Fragen der Anderen hat sie auch nonchalant weggewischt: „jo, weil am Abend trinken wir was härteres!“ 

Nach der kleinen Stärkung vertreten wir uns immer die Beine am Parkplatz, im Tercia-24h-Freiluft-Shop. Dort schmökern wir ein bisschen zwischen ungarischen Kunsthandwerk (geflochtene Körbe, Gulaschkessel oder Besen) und dekorativen griechischen Gartenelementen (Säulen, Statuen, was man halt so braucht).


Und dann folgt der für mich psychisch und physisch härteste Teil der Reise: 2stündige Überfahrt auf der kurvenreichen ungarischen Bundesstraße mit zahlreichen Überholmanövern. Da kommt dann oft und unfreiwillig die Erinnerung (und hoffentlich nur die Erinnerung) an das Beef Tartare hoch… 

Und jedes Mal schwöre ich, wenn ich das überstehe, dass ich dann die erste beim Begrüssungscocktail bin….