Tag 73: Oasch oder Gsicht?

Also ich wiederhole nochmal kurz die Ziele meines Projektes. Der Plan war ja weniger Klumpert ins Leben zu lassen und das dadurch ersparte Geld in Gesundheit, sprich Fitneß zu investieren. Das mit dem Klumpert klappt super – das mit dem Sport, naja. Mein schweinsiteurer Fitneßverein, wo ich noch bis Ende des Monats Mitglied bin – hat mir in diesem Monat 169 Euro abgebucht. Einhunderneunundsechzig. Das sind 2.325 Schilling. Und dabei hat der Februar nur 28 Tage!

Ich rufe den Betrag jetzt laut und laufe dabei mit dem Kopf gegen meine Wohnzimmerwand….
Was ja an sich zwar schmerzhaft (also der Betrag nicht die Wand), aber verkraftbar wäre, vorausgesetzt ich wäre so ungefähr jeden 2. Tag dort. Aber im Februar hat mich dort noch keiner gesehen. Und heute ist der 11.! Sollte ich es vielleicht doch noch 2x in diesem Monat hinschaffen, wären das pro hingehen: 1.162 Schilling (ich stelle gerade fest, dass meine Tastatur gar kein Schilling Zeichen mehr hat. Naja wozu auch).

Ich nehme nochmal Anlauf in Richtung Wand…

Aber: positiv denken, schließlich nähere ich mich altersmäßig eh schon der Generation „Oasch oder Gsicht“.
Das „Oasch oder Gsicht-Beauty-Geheimnis“ hat mir meine liebe Schwiegermutter nämlich schon mal verraten und die Mama vom lieben Stefan heute auch nochmal. Also Offensichtlich is das so ein Frauen-Geheim-Wissen dass von Generation zu Generation weitergegeben wird… Das besagt nämlich, dass man sich ab einem gewissen Alter entscheiden muss, ob man ein knackiges Popscherl oder ein faltenarmes Gesicht haben will. Klingt einleuchtend, oder?

In diesem Sinne würde ich vorschlagen, wir sticken die Weisheit in zeitlosen Kreuzstich und hängen es im Badezimmer auf.