Killing in the name

27 Okt

So. Gestern wars soweit. Ich war auf meiner ersten Kamakura Party in Oberwart. Ein Schelm, wer sich jetzt denkt „jetzt schreibt die Alte (oder: Oide) schon wieder von der Kamakura Party. Is die in der Midlife Krise?“ Und ich sag: jo eh. Berechtigte Frage, wenn man semi-kurz davor steht aus der werberelevante Zielgruppe 14-39 auszutreten.

Aber bevors so weit ist, trete ich nochmal ordentlich ein ins Nachtleben. Zumindest gestern ins Burgenländische. Bei der Kamakura Party. (Was das Kamakura is oder war hab ich ja schon mal erzählt, wer – so wie ich – schon einen leichten Demenz Einschlag hat, bitte hier gerne nachlesen. Liest du  hier: Destruction  oder Kamasutra  oder Flex )

Im Unterschied zur Original-Kama Zeit vor 20 Jahren war unsere kleine aber feine 6köpfge Wiener-Retro-Reiserunde noch fein im ersten Hartberger Haubengasthaus schmausen. Vor 20 Jahren musste jegliche Nahrungsaufnahme spätesten 6 Stunden vor Partyantritt gestoppt werden. Jo mei, da gab´s noch kein Detox-Knowledge. Da mussten noch brutale FDH Methoden herhalten…

Der zweite Unterschied zu damals war, dass wir nicht im Auto am Parkplatz genächtigt haben und auch nicht die Mama im Nachthemd das Shuttle war, sondern dass wir uns gleich ums Eck im Gasthaus einquartiert haben. Das war sehr leiwi, das Gasthaus, urig, gemütlich und original Retro quasi. Wärs nicht schon spät genug gewesen, hätte man auch ein bissi bei der „Schank“ abhängen können, auf ein Cola Rot und eine Milde Sorte. Das mit dem Nichtraucherdings, da sinds im Süden eh nicht so streng. Das einzige Manko im pannonischen Ressort war die fehlende Klotür im Zimmer 115. Dann hätte ich auch nicht die lieben Gäste aus dem Zimmer 117 um 7 Uhr früh aufwecken müssen, die hatten nämlich eine Klotür.  Danke an dieser Stelle! Sharing is caring !

Die Party selbst war mehr als oho ! Das halb Land ist angereist, quer durch alle Altersgruppen. Die Mucke war sensationell. Allerdings zieh ich beim nächsten Mal sicher keinen Rollkraginger mehr an. Und auch keine Lederhose. Das war nicht ganz so gscheit wenn man abrocken will im 2. Frühling.  Aber nach einigen Hupfern zum Weltsong (unbedingt kurz innehalte -anhören und ordentlich mitrocken!) hat mich mein lediertes Kniegelenk eh gleich wieder daran erinnert dass „wir“ schon im Spätsommer sind…  Leider ohne Zeitumstellung mit Uhr zurück und so.  Naja, wobei 2x im Jahr „Zeitumstellung“… so könnte man gewisse Ärzte auch sehen… ähem… Nix da. Viel Wasser und viel Schlaf und gesundes Essen und keine Zigaretten….

Der letzte Satz war gelogen. Weil mir is noch immer schlecht, ich gebs zu. Die goldene 5er Regel hat voll nicht gefunkt gestern. Es waren mehr als 5 Zigaretten und mit meiner besten Mithupferin gestern hat sich auch noch der eine oder andere Tequilla zum Red Bull V. dazu gesellt. Das rächt sich am nächsten Tag bitterlich. Vor allem wennst um 7 Uhr im Klotürbefreiten Gasthofzimmer aufwachst und nimma mehr schlafen kannst. Dafür weiß ich jetzt viel über den Honigdachs. Da wette ich, das wissen nicht viele !  Das erzähl ich aber erst beim nächsten Mal. Jetzt muss ich Tatort schaun.

3 Antworten to “Killing in the name”

  1. Marion Oktober 28, 2013 um 9:07 am #

    Liebe Susanne – genialst, wieder mal…
    Was mir akut dazu auf den Lippen brennt…. DEIN MUSIKGESCHMACK KÖNNTE UNTERSCHIEDLICHER NICHT SEIN – wie abgefahren ist das denn…. Ich stell mir gerade den Sänger IM DUETT mit der Helene Fischer vor – das hätte was!

    😉

    GlG und stay so cooool!!!!! ;D

    • 100tageohneklumpert November 8, 2013 um 8:54 pm #

      Liebe Marion, ja das wäre ein seeeehr cooles Duett !!! Vielen Dank !!! Alles liebe Susanne

    • 100tageohneklumpert November 18, 2013 um 8:20 pm #

      Hallo Marion, vielen Dank !! 🙂
      Das wäre allerdings ein sehr cooles Duett!!!!
      danke nochmal !!
      liebe Grüße
      Susanne

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