Amsterdam – und warum ich dann doch nicht die Polizei gerufen hab…

27 Apr

Ich bin ja nicht so der Planungstyp, eher der Spontani und erst danach denki denki (in der Regel kommt dann die Erkenntnis, dass vorher denki denki gscheiter gewesen wäre… Stichwort: Tattoo. Aber wurscht)

So auch beim Thema Reisen. Ich lauf gern anderen Menschen im Urlaub hinterher die eine Ahnung haben, die das geplant haben. Von mir aus auch, die einen Stock mit einem Fähnchen drauf tragen. Alles gut. Aktuell bin ich grad der Fähnchenträger.  Für ein Wochenende in Amsterdam. Mit Mama und Bruder – ein Geschenk zur Mama Ihrem Geburtstag.  Zuständig für die Planung & Organisation: ich. Najo. lest selber:

1. Es fangt schon mit der Checkerei an:

Zum ersten Mal in meinem Leben selbst online bei der FLuglinie eingecheckt. Für mich war das eine Leistung, meine Lieben! Kurzfassung: Reisebestätigung irgendwo zu gut aufgehoben. Also weg. 3 verzweifelte Online Versuche – 2 Telefonate mit ungarischen Callcenter Mitarbeiterinnen. Dann das gleiche mit der Airline beim Check IN. Online – Call Center – Online. Halleluja. Das nächste Mal sitz ich bitte wieder bei einem netten Reisebüroangestellten am Tisch mit einem Cafe…

2. AIR BNB – und was man sich vielleicht vorher überlegen sollte….

Sicher is es gut, wenn man neue Sachen ausprobiert, das muss jetzt nicht zwingend bei der Geburtstagsreise mit der Mama sein. Nur so als Tipp. Also AIR BNB ist ja eine private Appartement Vermietung. Dachte das is cool, da wohnst wie die Original Amsterdamer. Und hier kommt der Tipp: das Kleingedruckte und die Bewertungen der anderen Reisenden dürfen ruhig auch VORHER gelesen werden. Im Kleingedruckten wäre nämlich gestanden, dass die 3 Betten in einem (!) Zimmer von etwa 10m2 aufgestellt sind. Doppelbett. Klappbett.

In den Bewertungen wäre gestanden, dass es „ein typisch holländisches Haus sei, dass sehr hellhörig sei“. Super wennst Überwachungsdetektiv bist. Nicht super, wennst mit der Mama Urlaub machst und im Zimmer oberhalb 4 Maturanten ihre ersten Amsterdam Erfahrungen sammeln… nachdem der höfliche Hinweis am Morgen danach nicht gefruchtet hat, musste dann schwereres Geschoß aufgefahren werden. Unter Androhung dass ich die Polizei anrufe, kehrte dann Ruhe ein. In der zweiten Nacht waren zwar die Maturanten leise, dafür is auf der Straße vorm Fenster die Partymeile ausgebrochen. So in etwa wie wennst in Wien direkt im Erdgeschoß vom Bermudadreieck wohnen würdest…. Großartig.

3. Was man gesehen haben muss…

Dabei hab ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten eh gut vorbereitet. Der Onkel hat mir vom Flohmarkt eine Karte und einen Reiseführer geschenkt. Das hat sich als sehr praktisch erwiesen, vor allem als uns das Handy-Navi verlassen hat. Da hat uns die Karte mit meinen Tags  („Blumenkorso – Windmühlen – Käse“) an alle wichtigen Stationen geführt.

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Der Beweis, dass wir es dann doch noch nach Windmühlistan und Edam geschafft haben, hier am Foto:

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Der Reiseführer vom Flohmarkt war auch super, vielleicht nimma top aktuell. Weil hätte ich nach so einem Apparat gesucht, um die Polizei anzurufen, hätten die Maturanten sicher schon den Uni-Abschluss gehabt, bis ich das wo gefunden hätte..

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Auch die Währung, dürfte inzwischen nimma so sein, wie im Reiseführer beschrieben…

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Ein touristisches Highlight, das natürlich in keinem Amsterdam Urlaub fehlen darf ist das da.

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Das machen die ja extra nur mehr für die Touris. Außer beim Nahversorger in unserer Wohngegend, da waren ausschließlich Einheimische vorzufinden. Des muss jetzt nicht zwingend ein Qualitätsversprechen sein (…“da gehen die Einheimischen hin!!“). Weil die Bauchstich-Hittn in Simmering birgt auch kein großes touristisches Qualitätspotential, nur weil dort lauter Einheimische sind. Es war dort nur sicher weniger Wirbel als in Simmering. Man könnte auch sagen, es hat überhaupt keiner geredet. Die waren alle eher nachdenklich, Kopf nach unten geneigt… vielleicht haben die sich aber gedanklich schon ein bisserl auf den Königstag vorbereitet und sind grad die Hymne nochmal im Kopf durchgegangen. Wer weiß.

Auch wichtig in Amsterdam: die Bootsfahrt! Wenn man graue Haare hat und unter sich bleiben will, bietet sich da diese Linie an:

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So, jetzt muss ich aber aufhören, weil wir müssen jetzt zur Parade. Heute ist ja großer Festtag in Amsterdam. Der Königstag! Der König Willi und die Maxi haben sich auch schon grad eingeparkt, bei 3 Kindern is es eh besser wenn sie ein größeres Auto fahren. Und wer weiß vielleicht fahrt die Omi Beatrix auch gleich mit ihnen mit.

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In diesem Sinne, wünsche ich euch noch einen schönen Tag aus Amsterdam! Wenn wer einen Urlaub hier plant, ich kann euch gerne Karte & Reiseführer borgen !! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

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