Auseinandergehn ist schwer… oder auch nicht.

9 Okt

Freitag ist. Eigentlich wäre mein Plan gewesen das Buchprojekt zu verfolgen. Aber das einzige was mich verfolgt, ist gähnende Leere in meinem Hirn, was Thema, Konzept, Zielgruppe, Positionierung usw. vom Möchtegern-Buch betrifft….

Also lenk ich mich ab mit guter alter Hausarbeit  und guckst du, was find ich zwischen Aufwischtüchern und Brillenputzwindeln: das Schneiztiachl vom steirischen Volks Rock n Roller! Sogar mit Signatur für die Mutti. Mich.

gabaler

Jetzt steh ich da und hab nicht nur keine Idee fürs Buch sondern auch keine Idee was ich mit dem Schneiztiachl machen soll. Es hat sich nämlich ausge-fan-t. Weil a)  entweder denkt der Bub sich nix dabei, wenn er ein bisserl was von der Bundeshymne weglässt, oder ein bisserl was auf Facebook zum Wahlkampf postet oder b) das is gezielt um PR zu bekommen oder c) es ist Absicht weil?! ja keine Ahnung. Für mich zählt wie es rüberkommt und das gfoit ma net. Also Trennung. Schluss. Aus. Ende. Wir müssen auseinandergehen. Der Andi und ich.

Außerdem bricht das Internetradio im Büro eh immer ab in letzter Zeit, wenn ich Radio Burgenland oder Radio Steiermark hören will. Vielleicht will man mich zur besseren Integration in Wien zwingen. Der Bürgermeister hat gemeint „die Stadt derpockt täglich locker mehr als 200.000 Wirtschaftsflüchtlinge aus der Steiermark und dem Burgenland“. Seit über 20 Jahren gehör ich auch dazu. Zu den „derpockten“. Vielleicht wird es eh Zeit, dass ich mich ein bisserl besser integriere.

Gesagt, getan. Also schau ma mal was der Wiener Musikmarkt so hergibt. Und weilst ja nicht den ganzen Tag „im Prater blühn wieder die Bäääume“ oder „Süße kleine Schaffnerin, ding ding ding…“ summen kannst, hab ich nach modernen Alternativen gesucht und was großartiges gefunden: Wanda! Is gänzlich an mir vorbeigegangen die Hype-Band, hams ja auch nicht am Burgenländer gespielt. Ich hab mich Blitzverliebt! In die Stimme, in die Frisur (?!) vom Sänger, in die schiache Lederjacke, in sein künstliches Wienerisch und vor allem in die Musik.  Den Sound, Oida!! Jo äh, macht er auf Falco. Is ja wurscht. Wenns gut ist und hinhaut. Warum nicht?

In diesem Sinne haue auch ich weiter hin. Nämlich mit dem Schneiztaichl vom Gabalier auf die Motten vom Kuchlkastl bei der Hausarbeit. Fein im Takt zu Wanda mit dem schönen Lied: „Auseinandergehn ist schwer„….

 

PS: Und langsam wird’s ja auch wieder Zeit sich für die Kamaparty am 25.10. einzustimmen mit dem großartigen Programm vom Herrn Billy hier: http://lautfm-kamakura.radio.at/

 

 

Eine Antwort to “Auseinandergehn ist schwer… oder auch nicht.”

  1. Michl Oktober 9, 2015 um 3:56 pm #

    Gute Entscheidung, weil der vom Management aufpolierte ex prinz-eisenherz-schnitt Träger ist nicht tragbar, daher auch nicht spielbar, selbst bei musikwunsch an den DJ.

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