Archiv | Uncategorized RSS feed for this section

I bim’s, die schoafe Oligarchin

19 Mai

Wenn man auf einer burgenländischen Hochzeit eingeladen ist, wo man dann auch gleich im Hotel nächtigt und am nächsten Tag die sportlichen Freizeitangebote dort noch nutzen kann…

… dann warads vielleicht auch nicht schlecht, wenn man zusätzlich zu den Stöckelschuhen und dem Kleid auch was anderes einpacken würde. Weil dann müsste man nicht mit dem Pyjama radfahren.
Und Janos vom Radverleih müsste nicht so besorgt feststellen: „mit diise Schuh is owa nix gut Rad fahren!“

Lieber Janos, ich will nur jeden Verdacht von mir abwenden, dass es sich hier um die geheimnisvolle, owa schoafe Oligarchen Nichte handelt!

Purzeln

13 Mai

Seit einer Woche beteilige ich mich am kollektiven Intermediate Fasten Trend. 16:9. Also eigentlich 16:8, aber weil ich beruflich so viel mit Fernsehern zu tun habe kann ich mir nur 16:9 merken.

Überall heißt es „es purzeln die Kilos“.
Purzeln, purzeln, blödes Wort. Bei mir is noch nie was gepurzelt…. 😦

Es läuft so, naja. Seit einer Woche sitze ich also mit dem bescheuerten Kräutertee in der früh und schau dem Rest beim Frühstücken zu. Schee.
Um 11 Uhr darf ich dann endlich den geliebten Milchkaffee im Büro trinken.
Aber nur wenn ich am Vortag nicht später als 19 Uhr Abend gegessen habe.
Dafür bin ich jetzt ur super schon in Uhrzeiten und Stunden addieren. Ohne Finger!

Die letzten drei Tage pünktlich nach der Schokotorte Schluss gemacht. (Hat sich so ergeben. Geburtstag, nochmal Geburtstag, Muttertag).

Heute das Kind von einer Geburtstagsfeier abgeholt. Naja ein Glas Eltern Abhol Sekt geht noch. War ja erst 18 Uhr.
Nach dem 2. Glas Sekt dann auch offen für die Salamipizza. Und was soll da dann noch gegen eine selbstgebrannte köstliche kroatische Verdauungshilfe einzuwenden sein. Na eben!

Und weil man extra angereiste Omas nicht mit Verweigerung verstören darf, daheim auch noch Hollerdatscherl aus dem Garten gegessen….

Und siehe da, es purzelt dann tatsächlich noch was. Nämlich ich ins Bett. Gut gesättigt mit einem leichten kroatischen Damenspitz…

Bleibt die Frage:
was ist 21:00 + 16?

#sowirddasniewaswerden

Mein Interview mit Armin Wolf

11 Mai

20190511_0921407989821325827507916.jpg

Geschichte lieber von mir vorlesen lassen? Dann bitte Play taste drücken: 

 

Ich habe ja diese 13 Jahre alte Datei auf meinem Computer gefunden, von der ich schon einmal erzählt habe. Titel der Datei: „Todo vor 40“. Rund um die Krise zu meinem 30. Geburtstag, habe ich hier wohl meine ultimativen Lebensträume festgehalten.

Während andere davon träumen auf Weltreise zu gehen, Superstar zu werden oder Bücher zu schreiben, steht auf meiner Liste der Dinge, die ich gerne machen möchte:

  1. Statist bei der Lindenstraße
  2. Teilnehmer bei einer TV Talkshow 
  3. Studiogast bei „Mahlzeit Burgenland“ 

Bis zum 40er ist sich nix davon ausgegangen. Aber dafür hab ich mich verheiratet. Immerhin! Das war ja mit 30 so dermaßen außer Reichweite, dass ich es nicht mal hingeschrieben habe, auf die Liste. Ich hör jetzt noch wie meine Oma in der Steiermark immer zu mir gesagt hat „find´st da kan hiesigen?“. Steirer hätte sie gemeint. Noch genauer Oststeirer. Und das obwohl lt. Opa eh so viele Steirer in Wien sind, um als Polizist Verbrecher zu jagen. Nur mich hat halt keiner gejagt. Egal jetzt.

Also die drei Träume! Wer schon länger meine Superklumpert Gschichten liest, wird wissen, Punkt 3. meiner Liste habe ich mir letztes Jahr erfüllen dürfen: Ich war Studiogast bei der Barbara Karlich Show im Fernsehen! Thema (wobei mir jedes Thema recht gewesen wäre, es find´ sie zu allem eine Meinung), also in meiner Sendung war das Thema: Mit meinem Beruf habe ich es leicht in der Liebe. Mein Credo war: mir war es immer wurscht, was wer arbeitet. Männertechnisch hätte ich mich von allen Berufsgruppen jagen lassen. Stichwort: tatütata.

Und gestern, ging völlig unvorhergesehen Punkt 3. in Erfüllung. Ich war sozusagen Studiogast bei „Mahlzeit Burgenland“, meiner Lieblingsmittagssendung. Die treffen nicht nur musikalisch meinen Mittagsgeschmack, sondern haben auch immer interessante Studiogäste zum Talk geladen. Gestern zum Beispiel hat Rocco Granata von seiner Marina gesungen und als Studiogast war der berühmte ORF Moderator und auch Social Media Star Armin Wolf geladen.

Was ich da jetzt mit dem Interview zu tun gehabt habe, fragt ihr euch? Ja meine Damen und Herren, hier kommen die Möglichkeiten der modernen Technik zum Einsatz. Der Moderator der Sendung Mahlzeit Burgenland, Georg Prenner, hat vor der Sendung auf Facebook aufgerufen, man könne ihm gerne Fragen schicken, die er dann an Armin Wolf stellt. Das habe ich natürlich getan und wer mich kennt, weiß sofort welche Frage ich gestellt habe: „was ist das Lieblingsbuch von Armin Wolf?“

Selig bin ich dann vor dem Radio gesessen und habe gehört, wie kurz danach meine Frage beantwortet wurde. Das war natürlich kein echtes Radio, weil mein Büro ist ja nicht im Burgenland, sondern in Wien Meidling. Aber dank moderner Technik, Stichwort: Online Radio, ist es auch den zuagroasten Pendlern im Exil möglich nicht auf ihre heimatlichen Klänge verzichten zu müssen. Ich bin immer noch fasziniert von den Möglichkeiten, die einem das Internet so bietet. Als Generation Viertel-Telefon bin ich da leicht zu begeistern! An alle U40er: früher hat man sich mit 4 Nachbarn eine Telefonleitung teilen müssen. Dh hat einer telefoniert, war Sprechpause für alle anderen. Einmal war ein technischer Fehler bei uns daheim und ich habe wochenlang die Gespräche der anderen 3 Nachbarn aus unserer Telefongemeinschaft mitanhören können. Ich hoffe, das liest jetzt keiner mit. Heute wär das einfacher, zumindest mich abzuhören, weil ich eh alles poste…. Da braucht es keine Telefonabhörung mehr. Egal. Ich schweife schon wieder ab. Elend. Aber heut ist eh Samstag und ihr habt Zeit zum lesen oder?

Ich habe mein glückliches Erfolgserlebnis mit dem quasi Armin Wolf Interview natürlich auch gleich auf Facebook posten müssen. Ich bin ja auch so eine Irre. Und beim posten ist mir dann gleich eingefallen, wie ich schon mal beim ORF aktiv sein durfte. Als ich eine Postkarte mit einem Inserat für die Rubrik Brieffreundin gesucht an den ORF Teletext geschickt habe. 1986. Und danach meine Brieffreundin Nicole aus der DDR gefunden habe. Leider weiß ich keinen Nachnamen mehr. Das ist schade. Aber vielleicht könnte ich in alte Stasi Akten Einsicht nehmen, die Briefe waren nämlich immer aufgeschlitzt und wieder zugepickt. Ich hab immer gehofft, dass die uns wenigstens mal eine kleine Beigabe reintun, wenn sie schon so diskret unser Briefgeheimnis verletzen. Einen Starschnitt von Morten Harket von Aha vielleicht, oder noch besser: Konzertkarten für David Bowie. Oder wenigstens eine Spruchpostkarten. Vielleicht mit dem Text: „Du glaubst, du wirst überwacht? Woart was im Jahr 2019 passiert!“ Aber damit hätte ich eh nix anfangen können, weil mich im Jahr 2019 als 44jährige alte Hutschachtel vorzustellen, das hätte meine damaligen Grenzen der Belastbarkeit gesprengt.

Heast! Schon wieder abgeschweift! Ich kann mich nicht kurz fassen!

Auf jeden Fall, während ich im Büro dann so weiterarbeite und nebenbei das Gespräch mit Armin Wolf verfolge, höre ich wie der Moderator der Sendung plötzlich über MICH spricht:

„Da is mir jetzt eine Userin sehr glücklich. Sie fühlt sich so glücklich, als hätte sie Armin Wolf selbst interviewt und sie erinnert sich an das Jahr 1986. Damals hat sie der ORF genauso glücklich gemacht, als er ihr via Teletext eine Brieffreundin in der DDR beschafft hat. Interessante Verlinkung von Gedanken. Hatten Sie jemals eine Brieffreundin Herr Wolf?“

Und dann erzählt Armin Wolf über seine deutsche Brieffreundin Jessica aus dem Jahre 1977 oder 1978.

Man kann sagen: this is where the magic happens! Ich konnte live in einer Radiosendung eine Frage stellen, wurde zitiert und habe quasi eine weitere völlig neue Diskussion, nämlich die über Brieffreunde, anregen dürfen. Sozusagen war ich gestern sowas ähnliches, wie ein virtueller Studiogast bei Mahlzeit Burgenland und habe somit Punkt 3 meiner Lebensagenda erfolgreich erledigt!

PS: das Lieblingsbuch von Armin Wolf ist übrigens „Abendland“ von Michael Köhlmeier. Das trifft sich gut. Von ihm hab ich eh noch nix gelesen.

PS2: In der selben Nacht meiner 30er Feier, habe ich dann sogar noch einen Heiratsmann gefunden. Zwar wieder kein Steirer, aber dafür ein waschechter Wiener aus dem Gemeindebau. Ex-Postler von Beruf. Kein tatütata, aber wie heißt der Slogan: „die Post bringt allen was“. Brieffreunde und offenbar auch Ehemänner….

Wer mich als Podcast abonnieren will, kann das jetzt auch machen: einfach nach „Superklumpert“ auf euren Podcast Dingern suchen (Spotify, Itunes, etc.) 

Gastwirt verprügelt Gäste

3 Mai

Stand gestern in der Zeitung. Gastro ist kein Ponyhof. Das hab ich mit knapp 16 Jahren auch schon mal einen Sommer lang erleben dürfen.

Ich war unausgebildet, untalentiert aber willig zu arbeiten. Als ich einem Gast unabsichtlich die Gulasch Suppe in den Schritt geschüttet habe, war sowohl der Gast als auch die Chefin nachsichtig mit mir. Letztere hat wohl schon geahnt, dass sie meinen eisernen Willen zur Arbeit noch wird brauchen können…

In der zweiten Woche habe ich dann schon zusätzlich zum Service eine weitere Aufgabe bekommen: Zimmer putzen. Wenn ein Gast beim Service deppat zu mir war, hab ich mich beim Putzen gerächt. Ich hab dann entweder die Kopfpolsterschokolade selber gegessen oder das Parfums der Gäste ausprobiert.

Weil dann was gesundheitliches mit dem regulären Zimmermädchen war (irgendwas mit Alkohol und Tabletten) wurde mein Verantwortungsgebiet nochmal ausgedehnt: Bügeln! Da hab ich mich dann vom Servieren (morgens und abends) und vom Putzen (vormittags) am Nachmittag ein bisserl im Keller beim Bügeln der Bettwäsche entspannen dürfen.

Da saß ich dann eingehüllt in elitäre Parfums und einem Berg Kopfpolsterschokolade bei 40 Grad im Keller hinter der Dampfbügelmaschine. Während meine Freundinnen grad im Freibad die ersten Petting Erfahrungen machen durften…
Sommer 1990. Ich war dabei!

Ich bin froh, dass ich auch diese Erfahrungen machen durfte. Weil ois is immer für wos guad im Leben!
Was ich hier gelernt habe ist, dass sich der wahre Charakter von vielen Menschen im Umgang mit Dienstleistungs-Mitarbeitern zeigt. Und: je teurer das Umfeld, desto unglaublicheres Verhalten kann man manchmal beobachten.

Also insofern hab ich auch volles Verständnis, dass man da als Dienstleister mal auszucken kann…

PS: falls wer aber bevor er zuschlägt professionell seine Servicequalität bei Reklamationen testen möchte: wir bieten das in der Agentur im Zuge von Mystery Shoppings auch an. Ohne schlagen allerdings 🙂

Austrias next Superkoch

28 Apr

Sonntag 12 Uhr. Ich stehe am Herd und habe 4 (in Worten: vier!!!!!) Herdplatten gleichzeitig im Einsatz! Feels like Austrias next Superkoch. Ich überlege schon welche Kochsendung mich buchen könnte….

Auf Platte 1 köchelt der Beutelreis vor sich her. Platte 2: hier wird gedünstet (oha!): Karotten! Hinten auf Platte 3 wärmt sich das knusprig scharfe Rindfleisch vom Chinesen auf. Nach 2 Tagen immer noch herrlich duftend.
Platte 4 beherbergt die Reste vom Lachs Teriaki mit Wok Gemüse.

Daneben wartet schon der geschnittene Haloumni auf einen freien Bratplatz…

Ich bin die Multiplatten-Meisterköchin!

Auf einmal geht es los:
Das Kind schreit „Mama da rinnt was!“ und Mama stellt fest, dass sie die Dichtung vom Blender offenbar falsch eingesetzt hat und die vielversprechende Nachspeise (Heidelbeermilch) gerade unten aus dem Blender rausläuft und den Kuchlboden flutet.
Als ich den Blender schnell in die Abwasch reissen will, fällt dabei ein weißes Kaffeehäferl zu Boden.
Die Scherben mischen sich fröhlich unter die Milch/Heidelbeer Schicht.
Und wie ich da mit meiner Multifunktionsjogginghose am Küchenboden knie und die Karriere als Fernsehköchin schon nimma so klar vor meinem Auge sehe, hör ich von hinten rufen:

„Mama! Ich glaub da brennt was an!!!“

Will mich wer buchen oder zum Essen einladen?

Ich les euch jetzt den Blog vor!

25 Apr

Meine lieben & treuen Superklumpert Gschichtl Leser. Es gibt jetzt ein spätes Ostergeschenk für euch: Superklumpert2go. Ich mein, das 2go-Ding ist jetzt nix rasend neues. Immerhin gibt es schon so ziemliches alles 2go. Autos2go. Botox2go. Love2go. Ok, das letzte war gelogen.

Aber jetzt gibt es die Superklumpert auch 2go für unterwegs zum Anhören! Für alle die lieber schnell was hören als selber zu lesen, zum Beispiel im Auto, oder in der Ubahn oder bei der Hausarbeit, kann man sich jetzt meine Gschichtln auch vorlesen lassen. Von mir selber. Nachteil: man hört meine Stimme. Die soll ja sehr, äh, speziell sein, sagt man. Vorteil: man sieht nicht mehr meine Rechtschreibfehler. Die sind ja auch speziell….

Wie das funktioniert? Ganz einfach: ihr könnt bei jeder Geschichte von mir am Blog auswählen, ob ihr sie lieber vorgelesen bekommen wollt. Oder selber lesen wollt. Geil, oder?

Wer technisch schon ganz vorn dabei ist, der kann mich auch als Podcast abonnieren. Auf Spotify oder Itunes oder wo man halt so Podcast Zeugs herkriegt. Da bekommt man dann immer Benachrichtigungen in seinen Podcast Player, wenn ich was Neues zu erzählen habe.

Natürlich habe ich das alles nicht selber hingekriegt. Ich bin technisch zu nix in der Lage. Meinen kleinen Hausfrauen-Zweit-Fernseher zu bedienen stellt mich schon vor unüberwindbare Herausforderungen. Irgendwas haben die vor kurzem mit den Programmen umgestellt und ich kann jetzt nur mehr seltsame Randgruppen Sender empfangen. Alternativ könnte ich über die Playstation schauen, sagt der Gatte. Weil mich da allein die Playstation Fernbedienung überfordert, habe ich mich mit der neuen Lage arrangiert und schaue ab sofort den HSE24 Homeshopping Kanal oder Gute Laune TV. Da braucht sich dann bitte aber auch keiner wundern, wenn ich vor lauter guter Laune ein paar nützliche Dinge bei HSE24 bestelle, zB Stabkerzen mit Farbverlauf oder LED-Keramik Feen… egal. ich schweife ab.

Was ich sagen will ist, dass Ruhm & Ehre einzig und allein dem Podcast Hari gebührt. Der natürlich nicht so heißt, aber bei mir im Handy so eingespeichert ist. Den Hari hab ich bei einer Tagung kennengelernt, wo er einen Vortrag über Podcast gehalten hat. Er ist unter anderem buchbarer Berater für Podcast Themen und hat mir gestern großartig geholfen das alles aufzusetzen. Hari, tausend Dank für deine Geduld mit mir und deinen tollen Support. Leute, wenn ihr auch sowas machen wollt, gehts zum Hari. Ich verlinke ihn hier noch und auf Facebook und Instagram.

So, ich muss jetzt aufhören, weil vor lauter Aufregung dass ich jetzt gleich meinen ersten Blog zum Anhören verschicke, ist mir schon ganz schlecht und gute Laune TV wartet auch schon….

Ich freue mich auf euer Feedback, wie euch das gefällt !

Das Buch mit dem Sex

23 Apr

Im Leben hätte ich nicht zu dem Buch gegriffen! Weil 1. finde ich das Cover ganz grauslich und 2. habe ich einen Hang zu zeitgenössischen AutorInnen aus Österreich und Deutschland. Der hier ist Amerikaner.

Aber die Buchhändlerin meines Vertrauens hat gemeint, sie hätte da was für mich. Und als es dann abholbereit war, hat sie mir geschrieben: „dein Buch ist da. Das mit dem Sex“.

Nicht mal ansatzweise hätte ich erwartet, wie grossartig das Buch wird!
Eve, 46, ist plötzlich allein zu Haus, weil alle ausgezogen sind. Also sucht sie sich neue Hobbies. Eines davon ist eine Seminargruppe auf der Uni über Gender Themen, geleitet von einer Transe. Das zweite Hobby sind MILF Porno Seiten im Internet..
Inzwischen versucht ihr nicht rasend sympathischer Sohn, Typ High School Sportler, seine Cheerleader Tussi loszuwerden und auf der Uni Mädels-technisch durchzustarten.
Das Buch ist lustig, es ist traurig, es ist schräg, es ist politisch unkorrekt, es ist böse, es ist intelligent… Alle Charaktere in dem Buch sind irgendwie so liebevolle Rumwurschtler in ihrem Leben, selbst die Arschlöcher wachsen dir ans Herz.
Es geht um Randgruppen und um Außenseiter. Meine Lieblingsstelle ist so eine Aktionismus Party auf der Uni, wo alle nur in Unterwäsche hingehen und sich dafür ihr größtes, körperliches Makel, für das sie sich schämen, auf ein Post It schreiben und gut leserlich vorn drauf picken.

Ich liebe das Buch und muss es gleich nochmal von vorne lesen…
Einziger Kritikpunkt ist das Cover, da gehört wer auch immer mit dem nassen Fetzen dafür verfolgt. Und das Ende hätte ich jetzt auch lieber anders gehabt…. aber da bin ich Eigen mit Enden 🙂

Aber weil man nicht besser und unterhaltsamer als dieses Buch die Botschaft über Toleranz und Offenheit rüber bringen kann, will ich jetzt auch tolerant mit dem Titelbild sein!
Und vielleicht auch zukünftig offener fremdsprachigen Autorinnen gegenüber…. Vielleicht les ich morgen eine spanische Autorin. Aber nur wenn es meine Buchhändlerin empfiehlt!
Danke Petra 🙂